Ereignis W3_Eta_009373 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Rottenburg a.d.Laaber am 9. August 2009

Zwischen dem 9. August 2009 um 16:50 Uhr und dem 9. August 2009 um 18:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Rottenburg a.d.Laaber dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 46,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 35,16 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 4 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 23,9 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 23 Jahren.

Landkreis Landshut, Bayern · Beginn 9. August 2009 um 16:50 Uhr (MESZ) · Ende 9. August 2009 um 18:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

46,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 35,16 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 4

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

23,9 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

23 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Rottenburg a.d.Laaber

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (48.6969° N, 12.0855° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Rottenburg a.d.Laaber) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
09.08.2009 16:50 Uhr MESZ
Ende
09.08.2009 18:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_009373
Ereignis-ID
9.373
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Rottenburg a.d.Laaber
Landkreis am Maximum
Landkreis Landshut
Bundesland am Maximum
Bayern
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
09274176
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
606
Rasterzeile (y)
281
Ostwert (projiziert)
163.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.477.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
23,9 km²
Rasterzellen
27
Rasterzellen in Deutschland
27
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
46,5 mm
Mittlerer Niederschlag
35,16 mm
Extremität (Eta)
4,55
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 23 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 6 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 36 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
4
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
7
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
5
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
26
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
26
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
2,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
2,4 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
2,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
2,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
14,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
14,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
14,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
15,4 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
569
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
23,8 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
824
Bevölkerungsdichte (Zone)
34,5 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
0,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
48,8 %
Versiegelungsgrad der Zone
0,7 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
66 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
469,5 m
Tiefster Punkt der Zone
421 m
Mittlere Höhe der Zone
458,1 m
Höchster Punkt der Zone
499 m
Geländeposition der Maximumszelle
10,5 m
Geländeposition (Minimum)
-26,8 m
Geländeposition (Mittel)
1,2 m
Geländeposition (Maximum)
28,1 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.