Ereignis W3_Eta_007229 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Schenefeld am 22. Juli 2007

Zwischen dem 22. Juli 2007 um 05:50 Uhr und dem 22. Juli 2007 um 17:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Schenefeld dokumentiert. Innerhalb von 12 Stunden fielen maximal 52,9 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 44,93 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 78,9 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 17 Jahren.

Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein · Beginn 22. Juli 2007 um 05:50 Uhr (MESZ) · Ende 22. Juli 2007 um 17:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

52,9 mm

Niederschlag maximal

Mittel 44,93 mm

12 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

78,9 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

17 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Schenefeld

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (53.5997° N, 9.7953° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Schenefeld) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
22.07.2007 05:50 Uhr MESZ
Ende
22.07.2007 17:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
12 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_007229
Ereignis-ID
7.229
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Schenefeld
Landkreis am Maximum
Kreis Pinneberg
Bundesland am Maximum
Schleswig-Holstein
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
01056044
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
429
Rasterzeile (y)
850
Ostwert (projiziert)
-13.962 m
Nordwert (projiziert)
-3.908.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
78,9 km²
Rasterzellen
84
Rasterzellen in Deutschland
84
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
52,9 mm
Mittlerer Niederschlag
44,93 mm
Extremität (Eta)
4,82
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 17 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 7 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 20 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 9 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
4
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWAZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
19
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWAZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
19
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
9,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
10,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
14,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
29,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
22 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
29,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
35,1 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
122.998
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
1.558,4 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
133.333
Bevölkerungsdichte (Zone)
1.689,4 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
28
Siedlungsgrad der Zone
11,1 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
95,7 %
Versiegelungsgrad der Zone
15,1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0,9 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
14,4 m
Tiefster Punkt der Zone
0 m
Mittlere Höhe der Zone
16,6 m
Höchster Punkt der Zone
90 m
Geländeposition der Maximumszelle
-1,2 m
Geländeposition (Minimum)
-27,4 m
Geländeposition (Mittel)
0 m
Geländeposition (Maximum)
55,6 m

Weitere Ereignisse

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.