Ereignis W3_Eta_002100 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Schleiden am 28. August 2002

Zwischen dem 28. August 2002 um 19:50 Uhr und dem 28. August 2002 um 21:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Schleiden dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 34,7 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 30,6 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 13,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 13 Jahren.

Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen · Beginn 28. August 2002 um 19:50 Uhr (MESZ) · Ende 28. August 2002 um 21:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

34,7 mm

Niederschlag maximal

Mittel 30,6 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

13,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

13 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Schleiden

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.5830° N, 6.5133° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Schleiden) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
28.08.2002 19:50 Uhr MESZ
Ende
28.08.2002 21:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_002100
Ereignis-ID
2.100
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Schleiden
Landkreis am Maximum
Kreis Euskirchen
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05366036
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
184
Rasterzeile (y)
508
Ostwert (projiziert)
-258.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.250.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
13,6 km²
Rasterzellen
15
Rasterzellen in Deutschland
15
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
34,7 mm
Mittlerer Niederschlag
30,6 mm
Extremität (Eta)
1,77
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 13 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 7 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 9 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 6 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
2
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
26
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
26
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
9,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
8,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
10,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
12,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
21,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
19,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
22,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
26,1 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
3.546
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
261 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
2.459
Bevölkerungsdichte (Zone)
181 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
3,9 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
68,7 %
Versiegelungsgrad der Zone
3,5 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
89 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
494,3 m
Tiefster Punkt der Zone
326 m
Mittlere Höhe der Zone
436,6 m
Höchster Punkt der Zone
532 m
Geländeposition der Maximumszelle
37,1 m
Geländeposition (Minimum)
-99,2 m
Geländeposition (Mittel)
4,5 m
Geländeposition (Maximum)
80,2 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.