Ereignis W3_Eta_003729 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Sipplingen am 24. März 2005

Zwischen dem 24. März 2005 um 21:50 Uhr und dem 25. März 2005 um 00:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Sipplingen dokumentiert. Innerhalb von 3 Stunden fielen maximal 39,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 31,71 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 41 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 6 Jahren.

Landkreis Bodenseekreis, Baden-Württemberg · Beginn 24. März 2005 um 21:50 Uhr (MEZ) · Ende 25. März 2005 um 00:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

39,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 31,71 mm

3 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

41 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

6 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Sipplingen

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.7996° N, 9.0885° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Sipplingen) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
24.03.2005 21:50 Uhr MEZ
Ende
25.03.2005 00:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
3 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_003729
Ereignis-ID
3.729
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Sipplingen
Landkreis am Maximum
Landkreis Bodenseekreis
Bundesland am Maximum
Baden-Württemberg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
08435053
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
370
Rasterzeile (y)
172
Ostwert (projiziert)
-72.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.586.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
41 km²
Rasterzellen
47
Rasterzellen in Deutschland
47
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
39,2 mm
Mittlerer Niederschlag
31,71 mm
Extremität (Eta)
2,99
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 6 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 3 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 25 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 6 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
4
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
6
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
6
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
3,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
3,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
3,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
4,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
4,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
6,2 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
5.023
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
122,4 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
6.499
Bevölkerungsdichte (Zone)
158,4 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
249
Siedlungsgrad der Zone
1,7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
9,5 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
77,5 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
15 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wasserflächen (512)
Landnutzung an der Maximumszelle
Mischwälder (313)
Höhe der Maximumszelle
431 m
Tiefster Punkt der Zone
392 m
Mittlere Höhe der Zone
465,4 m
Höchster Punkt der Zone
712 m
Geländeposition der Maximumszelle
-42,1 m
Geländeposition (Minimum)
-84,2 m
Geländeposition (Mittel)
-6,5 m
Geländeposition (Maximum)
153,9 m

Weitere Ereignisse

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.