Ereignis W3_Eta_002283 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Sonneberg am 29. November 2002

Zwischen dem 29. November 2002 um 14:50 Uhr und dem 30. November 2002 um 14:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Sonneberg dokumentiert. Innerhalb von 24 Stunden fielen maximal 77,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 56,16 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 1.706 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 19 Jahren.

Landkreis Sonneberg, Thüringen · Beginn 29. November 2002 um 14:50 Uhr (MEZ) · Ende 30. November 2002 um 14:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

77,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 56,16 mm

24 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

1.706 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

19 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Sonneberg

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.4968° N, 11.2222° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Sonneberg) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
29.11.2002 14:50 Uhr MEZ
Ende
30.11.2002 14:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
24 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_002283
Ereignis-ID
2.283
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Sonneberg
Landkreis am Maximum
Landkreis Sonneberg
Bundesland am Maximum
Thüringen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
16072018
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
534
Rasterzeile (y)
491
Ostwert (projiziert)
91.038 m
Nordwert (projiziert)
-4.267.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
1.706 km²
Rasterzellen
1.881
Rasterzellen in Deutschland
1.881
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
77,2 mm
Mittlerer Niederschlag
56,16 mm
Extremität (Eta)
24,63
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 19 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 6 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 64 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 10 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
6
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
39
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
12,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
6,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
11,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
23,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
23,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
11,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
19,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
36,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
208.369
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
122,1 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
203.619
Bevölkerungsdichte (Zone)
119,4 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
2 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
100 %
Versiegelungsgrad der Zone
2,4 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
783,2 m
Tiefster Punkt der Zone
176 m
Mittlere Höhe der Zone
444,7 m
Höchster Punkt der Zone
833 m
Geländeposition der Maximumszelle
50,6 m
Geländeposition (Minimum)
-206,5 m
Geländeposition (Mittel)
0,9 m
Geländeposition (Maximum)
189,3 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.