Ereignis W3_Eta_000585 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in St. Blasien am 19. Februar 2002

Zwischen dem 19. Februar 2002 um 20:50 Uhr und dem 20. Februar 2002 um 20:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in St. Blasien dokumentiert. Innerhalb von 24 Stunden fielen maximal 55,0 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 51,98 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 1 (Starkregen) und umfasste rund 101,1 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 1 Jahr.

Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg · Beginn 19. Februar 2002 um 20:50 Uhr (MEZ) · Ende 20. Februar 2002 um 20:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

55,0 mm

Niederschlag maximal

Mittel 51,98 mm

24 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 1

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 0

101,1 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

1 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in St. Blasien

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.7677° N, 8.1529° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (St. Blasien) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 99,1 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
19.02.2002 20:50 Uhr MEZ
Ende
20.02.2002 20:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
24 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_000585
Ereignis-ID
585
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt St. Blasien
Landkreis am Maximum
Landkreis Waldshut
Bundesland am Maximum
Baden-Württemberg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
08337097
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
295
Rasterzeile (y)
170
Ostwert (projiziert)
-147.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.588.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
101,1 km²
Rasterzellen
116
Rasterzellen in Deutschland
115
Flächenanteil in Deutschland
99,1 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
55 mm
Mittlerer Niederschlag
51,98 mm
Extremität (Eta)
5,4
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 1 Jahr
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 1 Jahr
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 20 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 8 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
1
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
0
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
3
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Nordwest, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (NWZZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
35
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SWZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
39
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
11,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
5,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
7,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
13,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
19 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
9,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
12,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
22,2 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
29.227
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
289,1 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
25.921
Bevölkerungsdichte (Zone)
256,4 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
4,3 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,3 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
85,5 %
Versiegelungsgrad der Zone
4,7 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
1.036,8 m
Tiefster Punkt der Zone
309 m
Mittlere Höhe der Zone
617,9 m
Höchster Punkt der Zone
1.204 m
Geländeposition der Maximumszelle
49,7 m
Geländeposition (Minimum)
-223,7 m
Geländeposition (Mittel)
0,1 m
Geländeposition (Maximum)
149,5 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.