Ereignis W3_Eta_000607 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in St. Blasien am 18. März 2002

Zwischen dem 18. März 2002 um 18:50 Uhr und dem 20. März 2002 um 18:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in St. Blasien dokumentiert. Innerhalb von 48 Stunden fielen maximal 168,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 93,04 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 5 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 4.281,1 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 34 Jahren.

Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg · Beginn 18. März 2002 um 18:50 Uhr (MEZ) · Ende 20. März 2002 um 18:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

168,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 93,04 mm

48 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 5

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

4.281,1 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

34 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in St. Blasien

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.8499° N, 8.0739° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (St. Blasien) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
18.03.2002 18:50 Uhr MEZ
Ende
20.03.2002 18:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
48 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_000607
Ereignis-ID
607
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt St. Blasien
Landkreis am Maximum
Landkreis Waldshut
Bundesland am Maximum
Baden-Württemberg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
08337097
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
289
Rasterzeile (y)
180
Ostwert (projiziert)
-153.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.578.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
4.281,1 km²
Rasterzellen
4.873
Rasterzellen in Deutschland
4.873
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
168,2 mm
Mittlerer Niederschlag
93,04 mm
Extremität (Eta)
37,93
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 34 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 3 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 9 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
5
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
7
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
9
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
10
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
9,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
0,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
3,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
9,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
26,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
3,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
11,5 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
26,6 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
505.305
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
118 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
517.359
Bevölkerungsdichte (Zone)
120,8 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
0
Siedlungsgrad der Zone
1,6 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
99,9 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,6 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nadelwälder (312)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
1.237,4 m
Tiefster Punkt der Zone
108 m
Mittlere Höhe der Zone
736,4 m
Höchster Punkt der Zone
1.491 m
Geländeposition der Maximumszelle
120,7 m
Geländeposition (Minimum)
-319,9 m
Geländeposition (Mittel)
1 m
Geländeposition (Maximum)
349,6 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.