Ereignis W3_Eta_006356 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Steffeln am 25. Mai 2007

Zwischen dem 25. Mai 2007 um 15:50 Uhr und dem 25. Mai 2007 um 16:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Steffeln dokumentiert. Innerhalb von 1 Stunde fielen maximal 38,6 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 31,06 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 6 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 9 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 58 Jahren.

Landkreis Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz · Beginn 25. Mai 2007 um 15:50 Uhr (MESZ) · Ende 25. Mai 2007 um 16:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

38,6 mm

Niederschlag maximal

Mittel 31,06 mm

1 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 6

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 4

9 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

58 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Steffeln

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (50.2778° N, 6.5824° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Steffeln) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
25.05.2007 15:50 Uhr MESZ
Ende
25.05.2007 16:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
1 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_006356
Ereignis-ID
6.356
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Steffeln
Landkreis am Maximum
Landkreis Vulkaneifel
Bundesland am Maximum
Rheinland-Pfalz
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
07233241
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
187
Rasterzeile (y)
472
Ostwert (projiziert)
-255.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.286.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
9 km²
Rasterzellen
10
Rasterzellen in Deutschland
10
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
38,6 mm
Mittlerer Niederschlag
31,06 mm
Extremität (Eta)
2,53
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 58 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 18 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 64 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 26 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
6
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
4
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
6
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
4
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
11,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
11,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
11,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
13,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
23,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
21,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
23,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
25,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
604
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
67 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
446
Bevölkerungsdichte (Zone)
49,4 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
112
Siedlungsgrad der Zone
1,6 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
57 %
Versiegelungsgrad der Zone
1,3 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0,5 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
60 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
482,8 m
Tiefster Punkt der Zone
415 m
Mittlere Höhe der Zone
471,2 m
Höchster Punkt der Zone
508 m
Geländeposition der Maximumszelle
0,6 m
Geländeposition (Minimum)
-40,8 m
Geländeposition (Mittel)
-0,7 m
Geländeposition (Maximum)
41,2 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.