Ereignis W3_Eta_006544 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Trierweiler am 8. Juni 2007

Zwischen dem 8. Juni 2007 um 13:50 Uhr und dem 8. Juni 2007 um 19:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Trierweiler dokumentiert. Innerhalb von 6 Stunden fielen maximal 76,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 47,67 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 8 (extremer Starkregen) und umfasste rund 91,4 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei über 100 Jahren.

Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz · Beginn 8. Juni 2007 um 13:50 Uhr (MESZ) · Ende 8. Juni 2007 um 19:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

76,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 47,67 mm

6 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 8

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 4

91,4 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Trierweiler

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.7669° N, 6.6032° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Trierweiler) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 82,4 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
08.06.2007 13:50 Uhr MESZ
Ende
08.06.2007 19:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
6 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_006544
Ereignis-ID
6.544
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Trierweiler
Landkreis am Maximum
Landkreis Trier-Saarburg
Bundesland am Maximum
Rheinland-Pfalz
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
07235137
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
185
Rasterzeile (y)
412
Ostwert (projiziert)
-257.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.346.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
91,4 km²
Rasterzellen
102
Rasterzellen in Deutschland
84
Flächenanteil in Deutschland
82,4 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
76,2 mm
Mittlerer Niederschlag
47,67 mm
Extremität (Eta)
8,57
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 20 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 32 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
8
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
4
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
4
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SOZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
28
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SOZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
28
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
9,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
8,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
10,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
14,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
22,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
21,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
25,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
33,7 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
29.167
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
319 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
30.024
Bevölkerungsdichte (Zone)
328,4 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
58
Siedlungsgrad der Zone
4 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
3,4 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
92,1 %
Versiegelungsgrad der Zone
4,8 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
3,8 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
330,1 m
Tiefster Punkt der Zone
107 m
Mittlere Höhe der Zone
287,5 m
Höchster Punkt der Zone
421 m
Geländeposition der Maximumszelle
32,7 m
Geländeposition (Minimum)
-129,8 m
Geländeposition (Mittel)
0,2 m
Geländeposition (Maximum)
124 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.