Ereignis W3_Eta_014321 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Wadern am 28. Juli 2014

Zwischen dem 28. Juli 2014 um 10:50 Uhr und dem 30. Juli 2014 um 10:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Wadern dokumentiert. Innerhalb von 48 Stunden fielen maximal 89,0 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 68,61 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 3 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 169,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 12 Jahren.

Landkreis Merzig-Wadern, Saarland · Beginn 28. Juli 2014 um 10:50 Uhr (MESZ) · Ende 30. Juli 2014 um 10:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

89,0 mm

Niederschlag maximal

Mittel 68,61 mm

48 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 3

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

169,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

12 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Wadern

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.5320° N, 6.9260° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Wadern) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
28.07.2014 10:50 Uhr MESZ
Ende
30.07.2014 10:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
48 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_014321
Ereignis-ID
14.321
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Wadern
Landkreis am Maximum
Landkreis Merzig-Wadern
Bundesland am Maximum
Saarland
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
10042116
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
208
Rasterzeile (y)
383
Ostwert (projiziert)
-234.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.375.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
169,6 km²
Rasterzellen
190
Rasterzellen in Deutschland
190
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
89 mm
Mittlerer Niederschlag
68,61 mm
Extremität (Eta)
6,31
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 12 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 4 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 22 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 6 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
3
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
4
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SOZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
28
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (XXAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
6
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
6,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
3,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
5,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
10,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
24,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
16,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
20,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
26,2 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
44.896
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
264,7 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
42.148
Bevölkerungsdichte (Zone)
248,5 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
133
Siedlungsgrad der Zone
4,7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
12,1 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
98,6 %
Versiegelungsgrad der Zone
4,2 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
10,9 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
328,5 m
Tiefster Punkt der Zone
183 m
Mittlere Höhe der Zone
292,5 m
Höchster Punkt der Zone
496 m
Geländeposition der Maximumszelle
-2,7 m
Geländeposition (Minimum)
-71,6 m
Geländeposition (Mittel)
-0,9 m
Geländeposition (Maximum)
113,5 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.