Ereignis W3_Eta_007351 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Waldfeucht am 9. August 2007

Zwischen dem 9. August 2007 um 06:50 Uhr und dem 10. August 2007 um 00:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Waldfeucht dokumentiert. Innerhalb von 18 Stunden fielen maximal 52,3 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 46,79 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 239,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 8 Jahren.

Kreis Heinsberg, Nordrhein-Westfalen · Beginn 9. August 2007 um 06:50 Uhr (MESZ) · Ende 10. August 2007 um 00:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

52,3 mm

Niederschlag maximal

Mittel 46,79 mm

18 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

239,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

8 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Waldfeucht

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.0610° N, 6.0433° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Waldfeucht) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 90,1 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
09.08.2007 06:50 Uhr MESZ
Ende
10.08.2007 00:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
18 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_007351
Ereignis-ID
7.351
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Waldfeucht
Landkreis am Maximum
Kreis Heinsberg
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05370032
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
153
Rasterzeile (y)
566
Ostwert (projiziert)
-289.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.192.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
239,6 km²
Rasterzellen
263
Rasterzellen in Deutschland
237
Flächenanteil in Deutschland
90,1 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
52,3 mm
Mittlerer Niederschlag
46,79 mm
Extremität (Eta)
8,58
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 8 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 5 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 22 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 9 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
4
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SOZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
38
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südost, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (SOZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
38
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
15,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
9,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
13,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
17,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
35,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
26,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
31,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
40 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
83.263
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
347,6 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
116.627
Bevölkerungsdichte (Zone)
486,8 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
147
Siedlungsgrad der Zone
8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
5,6 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
98 %
Versiegelungsgrad der Zone
7,8 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
4,2 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Höhe der Maximumszelle
56,1 m
Tiefster Punkt der Zone
26 m
Mittlere Höhe der Zone
62,2 m
Höchster Punkt der Zone
111 m
Geländeposition der Maximumszelle
-1,4 m
Geländeposition (Minimum)
-21,5 m
Geländeposition (Mittel)
-0,1 m
Geländeposition (Maximum)
25 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.