Ereignis W3_Eta_025598 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Waldshut-Tiengen am 30. August 2022

Zwischen dem 30. August 2022 um 20:50 Uhr und dem 30. August 2022 um 23:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Waldshut-Tiengen dokumentiert. Innerhalb von 3 Stunden fielen maximal 37,7 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 33,03 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 2 (Starkregen) und umfasste rund 11,3 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 4 Jahren.

Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg · Beginn 30. August 2022 um 20:50 Uhr (MESZ) · Ende 30. August 2022 um 23:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

37,7 mm

Niederschlag maximal

Mittel 33,03 mm

3 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 2

Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 1

11,3 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

4 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Waldshut-Tiengen

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (47.6265° N, 8.2219° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Waldshut-Tiengen) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 69,2 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
30.08.2022 20:50 Uhr MESZ
Ende
30.08.2022 23:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
3 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_025598
Ereignis-ID
25.598
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Waldshut-Tiengen
Landkreis am Maximum
Landkreis Waldshut
Bundesland am Maximum
Baden-Württemberg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
08337126
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
300
Rasterzeile (y)
153
Ostwert (projiziert)
-142.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.605.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
11,3 km²
Rasterzellen
13
Rasterzellen in Deutschland
9
Flächenanteil in Deutschland
69,2 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
37,7 mm
Mittlerer Niederschlag
33,03 mm
Extremität (Eta)
3,21
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 4 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 2 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 38 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
2
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
1
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
7
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
5
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (XXZZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
31
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (XXZZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
31
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
9,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
7,1 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
10,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
16,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
19,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
16 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
21 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
29,7 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
6.590
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
582 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
7.470
Bevölkerungsdichte (Zone)
659,8 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
8,3 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
16,7 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
84,2 %
Versiegelungsgrad der Zone
9,3 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
21,1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Laubwälder (311)
Landnutzung an der Maximumszelle
Laubwälder (311)
Höhe der Maximumszelle
414,6 m
Tiefster Punkt der Zone
307 m
Mittlere Höhe der Zone
402 m
Höchster Punkt der Zone
572 m
Geländeposition der Maximumszelle
-20,3 m
Geländeposition (Minimum)
-113,7 m
Geländeposition (Mittel)
-7,4 m
Geländeposition (Maximum)
66,8 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.