Ereignis W3_Eta_008657 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Witten am 4. März 2009

Zwischen dem 4. März 2009 um 21:50 Uhr und dem 6. März 2009 um 21:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Witten dokumentiert. Innerhalb von 48 Stunden fielen maximal 96,7 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 68,27 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 4 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 197,6 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 29 Jahren.

Kreis Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen · Beginn 4. März 2009 um 21:50 Uhr (MEZ) · Ende 6. März 2009 um 21:50 Uhr (MEZ) · Datenstand 02.09.2026

96,7 mm

Niederschlag maximal

Mittel 68,27 mm

48 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 4

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

197,6 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

29 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Witten

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.4166° N, 7.3143° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Witten) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
04.03.2009 21:50 Uhr MEZ
Ende
06.03.2009 21:50 Uhr MEZ
Dauerstufe
48 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_008657
Ereignis-ID
8.657
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Witten
Landkreis am Maximum
Kreis Ennepe-Ruhr-Kreis
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05954036
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
248
Rasterzeile (y)
602
Ostwert (projiziert)
-194.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.156.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
197,6 km²
Rasterzellen
216
Rasterzellen in Deutschland
216
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
96,7 mm
Mittlerer Niederschlag
68,27 mm
Extremität (Eta)
5,66
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 29 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 5 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 29 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 5 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
4
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
4
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, trocken (SWZAT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
24
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, feucht (XXZZF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
36
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
7,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
4,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
7,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
10,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
11,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
7,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
12,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
15,3 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
237.599
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
1.202,3 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
261.855
Bevölkerungsdichte (Zone)
1.325 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
163
Siedlungsgrad der Zone
11,7 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,8 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
99,4 %
Versiegelungsgrad der Zone
12,9 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0,1 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Laubwälder (311)
Höhe der Maximumszelle
151,4 m
Tiefster Punkt der Zone
66 m
Mittlere Höhe der Zone
184 m
Höchster Punkt der Zone
322 m
Geländeposition der Maximumszelle
10,1 m
Geländeposition (Minimum)
-67,4 m
Geländeposition (Mittel)
0,6 m
Geländeposition (Maximum)
96,8 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.