Ereignis W3_Eta_003582 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Essen am 12. August 2004

Zwischen dem 12. August 2004 um 14:50 Uhr und dem 12. August 2004 um 18:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Essen dokumentiert. Innerhalb von 4 Stunden fielen maximal 51,5 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 35,62 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 6 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 71,5 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 50 Jahren.

Kreisfreie Stadt Essen, Nordrhein-Westfalen · Beginn 12. August 2004 um 14:50 Uhr (MESZ) · Ende 12. August 2004 um 18:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

51,5 mm

Niederschlag maximal

Mittel 35,62 mm

4 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 6

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

71,5 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

50 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Essen

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.5025° N, 7.0314° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Essen) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
12.08.2004 14:50 Uhr MESZ
Ende
12.08.2004 18:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
4 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_003582
Ereignis-ID
3.582
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Essen
Landkreis am Maximum
Kreisfreie Stadt Essen
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05113000
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
228
Rasterzeile (y)
613
Ostwert (projiziert)
-214.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.145.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
71,5 km²
Rasterzellen
78
Rasterzellen in Deutschland
78
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
51,5 mm
Mittlerer Niederschlag
35,62 mm
Extremität (Eta)
5,75
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 50 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 8 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 14 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
6
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
7
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
3
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
15,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
12 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
15,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
22,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
22,7 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
18,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
23,3 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
32,1 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
304.511
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
4.260,7 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
325.540
Bevölkerungsdichte (Zone)
4.555 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
3.443
Siedlungsgrad der Zone
35,8 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
39,5 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
99,5 %
Versiegelungsgrad der Zone
46,4 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
48,7 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Höhe der Maximumszelle
48,9 m
Tiefster Punkt der Zone
22 m
Mittlere Höhe der Zone
59,4 m
Höchster Punkt der Zone
122 m
Geländeposition der Maximumszelle
3,2 m
Geländeposition (Minimum)
-23 m
Geländeposition (Mittel)
-0,3 m
Geländeposition (Maximum)
46,8 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.