Ereignis W3_Eta_015356 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Essen am 5. Juli 2015

Zwischen dem 5. Juli 2015 um 08:50 Uhr und dem 5. Juli 2015 um 10:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Essen dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 45,0 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 31,69 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 6 (außergewöhnlicher Starkregen) und umfasste rund 50,4 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 69 Jahren.

Kreisfreie Stadt Essen, Nordrhein-Westfalen · Beginn 5. Juli 2015 um 08:50 Uhr (MESZ) · Ende 5. Juli 2015 um 10:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

45,0 mm

Niederschlag maximal

Mittel 31,69 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 6

außergewöhnlicher Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 3

50,4 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

69 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Essen

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (51.5192° N, 7.0161° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Essen) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
05.07.2015 08:50 Uhr MESZ
Ende
05.07.2015 10:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_015356
Ereignis-ID
15.356
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Stadt Essen
Landkreis am Maximum
Kreisfreie Stadt Essen
Bundesland am Maximum
Nordrhein-Westfalen
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
05113000
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
227
Rasterzeile (y)
615
Ostwert (projiziert)
-215.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.143.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
50,4 km²
Rasterzellen
55
Rasterzellen in Deutschland
55
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
45 mm
Mittlerer Niederschlag
31,69 mm
Extremität (Eta)
5,81
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 69 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 11 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 24 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
6
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
3
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
7
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
4
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
29
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Südwest, zyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (SWZAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
29
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
2,9 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
2,2 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
3,3 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
5,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
9,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
8,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
10 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
12,6 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
139.024
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
2.758,2 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
153.201
Bevölkerungsdichte (Zone)
3.039,5 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
31,6 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
19,3 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
100 %
Versiegelungsgrad der Zone
41,1 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
21,9 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nicht durchgängig städtische Prägung (112)
Höhe der Maximumszelle
32,4 m
Tiefster Punkt der Zone
21 m
Mittlere Höhe der Zone
43,5 m
Höchster Punkt der Zone
101 m
Geländeposition der Maximumszelle
-3,8 m
Geländeposition (Minimum)
-16,1 m
Geländeposition (Mittel)
-1,1 m
Geländeposition (Maximum)
46,8 m

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.