Ereignis W3_Eta_017514 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Mandelbachtal am 15. Juni 2017

Zwischen dem 15. Juni 2017 um 16:50 Uhr und dem 15. Juni 2017 um 18:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Mandelbachtal dokumentiert. Innerhalb von 2 Stunden fielen maximal 66,2 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 38,67 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 8 (extremer Starkregen) und umfasste rund 109,4 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei über 100 Jahren.

Landkreis Saarpfalz-Kreis, Saarland · Beginn 15. Juni 2017 um 16:50 Uhr (MESZ) · Ende 15. Juni 2017 um 18:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

66,2 mm

Niederschlag maximal

Mittel 38,67 mm

2 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 8

extremer Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 4

109,4 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

> 100 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Mandelbachtal

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

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Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (49.1318° N, 7.1401° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Mandelbachtal) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 61 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
15.06.2017 16:50 Uhr MESZ
Ende
15.06.2017 18:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
2 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_017514
Ereignis-ID
17.514
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Mandelbachtal
Landkreis am Maximum
Landkreis Saarpfalz-Kreis
Bundesland am Maximum
Saarland
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
10045116
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
222
Rasterzeile (y)
335
Ostwert (projiziert)
-220.962 m
Nordwert (projiziert)
-4.423.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
109,4 km²
Rasterzellen
123
Rasterzellen in Deutschland
75
Flächenanteil in Deutschland
61 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
66,2 mm
Mittlerer Niederschlag
38,67 mm
Extremität (Eta)
9,29
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 18 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
über 100 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 31 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
8
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
4
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
8
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
4
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
10
Wetterlage am Ende
Anströmung aus Nordwest, antizyklonal in 950 hPa, antizyklonal in 500 hPa, feucht (NWAAF)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
10
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
9,7 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
5,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
9,5 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
12,4 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
21,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
13,8 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
21,9 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
28,8 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
10.408
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
95,2 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
22.384
Bevölkerungsdichte (Zone)
204,7 Einw./km²
Siedlungsgrad der Zone
3,5 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
7,3 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
99,8 %
Versiegelungsgrad der Zone
3,5 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
6,9 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
100 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Wiesen und Weiden (231)
Landnutzung an der Maximumszelle
Wiesen und Weiden (231)
Höhe der Maximumszelle
225,5 m
Tiefster Punkt der Zone
193 m
Mittlere Höhe der Zone
280,3 m
Höchster Punkt der Zone
403 m
Geländeposition der Maximumszelle
-28,4 m
Geländeposition (Minimum)
-79,5 m
Geländeposition (Mittel)
0,7 m
Geländeposition (Maximum)
94,2 m

Weitere Ereignisse

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Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.