Ereignis W3_Eta_000505 · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Starkregenereignis in Nordwestuckermark am 18. September 2001

Zwischen dem 18. September 2001 um 12:50 Uhr und dem 18. September 2001 um 21:50 Uhr wurde ein Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Nordwestuckermark dokumentiert. Innerhalb von 9 Stunden fielen maximal 53,8 mm Niederschlag, im Mittel über die Ereignisfläche 42,21 mm. Das Ereignis erreichte einen maximalen Starkregenindex von 4 (intensiver Starkregen) und umfasste rund 115,2 km². Die statistische Wiederkehrzeit des Maximums liegt nach KOSTRA-DWD-2020 bei ca. 20 Jahren.

Landkreis Uckermark, Brandenburg · Beginn 18. September 2001 um 12:50 Uhr (MESZ) · Ende 18. September 2001 um 21:50 Uhr (MESZ) · Datenstand 02.09.2026

53,8 mm

Niederschlag maximal

Mittel 42,21 mm

9 h

Dauerstufe

Bewertungsfenster

SRI 4

intensiver Starkregen

Maximum, KOSTRA · Mittel 2

115,2 km²

Ereignisfläche

flächentreu (LAEA)

20 a

Wiederkehrzeit maximal

KOSTRA-DWD-2020

Daten und Nachweis: Kenndaten (CSV) Ereignisfläche (GeoJSON) Ereignisbericht (PDF) DWD-Daten unter CC BY 4.0, unverändert, mit Quellenvermerk. Alle Ereignisse in Nordwestuckermark

Ereigniszone und Niederschlagsmaximum

Karte wird geladen …

Rote Fläche: Ereigniszone aus dem DWD-Katalog (Rasterzellen über der Starkregenschwelle in der Dauerstufe). Punkt: Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (53.3233° N, 13.6094° O). Kartenhintergrund TopPlusOpen © BKG (dl-de/by-2-0), Grenzen VG250 © GeoBasis-DE / BKG.

  • Zuordnung: Die Gemeindezuordnung bezieht sich auf die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (Nordwestuckermark) – nicht auf das gesamte Gemeindegebiet.
  • Fläche: Die Ereignisfläche kann über Gemeinde-, Kreis- und Staatsgrenzen hinausreichen – hier liegen 100 % der Fläche in Deutschland.
  • Charakter: CatRaRE ist ein rückblickender Ereigniskatalog aus Radardaten – keine Live-Warnung und keine Starkregengefahrenkarte.

Zeitpunkt und Identität

Zeiten in Ortszeit (Europe/Berlin), im Katalog in UTC geführt.

Beginn
18.09.2001 12:50 Uhr MESZ
Ende
18.09.2001 21:50 Uhr MESZ
Dauerstufe
9 h
Katalogschlüssel
W3_Eta_000505
Ereignis-ID
505
Katalogversion
W3_Eta_v2026_01

Lage und Verwaltung

Die Zuordnung gilt für die 1-km-Rasterzelle des Niederschlagsmaximums (RRmax), nicht für die gesamte Ereignisfläche.

Gemeinde am Maximum
Gemeinde Nordwestuckermark
Landkreis am Maximum
Landkreis Uckermark
Bundesland am Maximum
Brandenburg
Staat am Maximum
Deutschland
Amtlicher Gemeindeschlüssel
12073429
Maximum in Deutschland
ja
Rasterspalte (x)
691
Rasterzeile (y)
826
Ostwert (projiziert)
248.038 m
Nordwert (projiziert)
-3.932.145 m

Ereigniszone

Die Ereigniszone ist die zusammenhängende Fläche aller Rasterzellen, die die Starkregenschwelle in der Dauerstufe überschritten haben.

Ereignisfläche
115,2 km²
Rasterzellen
123
Rasterzellen in Deutschland
123
Flächenanteil in Deutschland
100 %

Niederschlag, Extremität, Wiederkehrzeit und Starkregenindex

Wiederkehrzeiten und Starkregenindex liegen in zwei Varianten vor: mit Koeffizienten aus RADKLIM (radarbasiert) und aus KOSTRA-DWD-2020 (amtliche Bemessungsstatistik). Der Monitor führt die KOSTRA-Variante als Hauptwert.

Maximaler Niederschlag
53,8 mm
Mittlerer Niederschlag
42,21 mm
Extremität (Eta)
5,62
Max. Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 20 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (KOSTRA)
ca. 7 Jahre
Max. Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 43 Jahre
Mittlere Wiederkehrzeit (RADKLIM)
ca. 8 Jahre
Max. Starkregenindex (KOSTRA)
4
Mittlerer Starkregenindex (KOSTRA)
2
Max. Starkregenindex (RADKLIM)
5
Mittlerer Starkregenindex (RADKLIM)
2
Maximum über 4-facher 100-Jahres-Summe
nein

Wetterlage und Vorregen

Die Wetterlagenklasse stammt aus der objektiven Klassifikation des DWD; der Vorregenindex beschreibt, wie feucht der Boden vor dem Ereignis war (Zeiß-Index über 21 bzw. 30 Tage).

Wetterlage am Beginn
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (XXZZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Beginn
31
Wetterlage am Ende
keine vorherrschende Anströmrichtung, zyklonal in 950 hPa, zyklonal in 500 hPa, trocken (XXZZT)
Wetterlagenklasse (Nr.) am Ende
31
Vorregenindex 21 Tage (Maximumszelle)
9,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Minimum)
9,6 mm
Vorregenindex 21 Tage (Mittel)
10,8 mm
Vorregenindex 21 Tage (Maximum)
13,1 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximumszelle)
23 mm
Vorregenindex 30 Tage (Minimum)
21,6 mm
Vorregenindex 30 Tage (Mittel)
24,2 mm
Vorregenindex 30 Tage (Maximum)
27,9 mm

Bevölkerung, Siedlung und Versiegelung

Bevölkerungszahlen stammen je nach Ereignisjahr aus den Zensus-Rastern 2011 bzw. 2022 (Deutschland) und den GEOSTAT-Rastern (gesamte Zone). Siedlungs- und Versiegelungsgrad kommen aus Copernicus-Rastern.

Einwohner im deutschen Teil der Zone
1.576
Bevölkerungsdichte (deutscher Teil)
13,7 Einw./km²
Einwohner in der Ereigniszone
1.738
Bevölkerungsdichte (Zone)
15,1 Einw./km²
Einwohner in der Maximumszelle
15
Siedlungsgrad der Zone
0,4 %
Siedlungsgrad der Maximumszelle
0,9 %
Höchster Siedlungsgrad (100 m)
84 %
Versiegelungsgrad der Zone
0,4 %
Versiegelungsgrad der Maximumszelle
0 %
Höchster Versiegelungsgrad (100 m)
95 %

Landnutzung und Topografie

Landnutzung nach CORINE Land Cover, Höhen aus dem SRTM-Modell, Geländeposition (TPI) aus dem 50-m-Geländemodell des BKG – nur für Deutschland.

Vorherrschende Landnutzung
Nicht bewässertes Ackerland (211)
Landnutzung an der Maximumszelle
Nadelwälder (312)
Höhe der Maximumszelle
94 m
Tiefster Punkt der Zone
52 m
Mittlere Höhe der Zone
98,2 m
Höchster Punkt der Zone
162 m
Geländeposition der Maximumszelle
-0,5 m
Geländeposition (Minimum)
-26 m
Geländeposition (Mittel)
0,3 m
Geländeposition (Maximum)
30,7 m

Weitere Ereignisse

Weitere Ereignisse mit Schwerpunkt in Nordwestuckermark

Ereignisse in der Umgebung

Quellen, Lizenz und Grenzen

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), CatRaRE W3 Eta v2026.01, auf Basis von RADKLIM-RW und KOSTRA-DWD-2020; eigene Aufbereitung durch starkregen.de / Spekter GmbH. Lizenz: CC BY 4.0.

Die Kennwerte sind die unveränderten Werte des DWD-Katalogs; starkregen.de bereitet sie auf, formatiert und erklärt sie. Sie sind eine statistische Einordnung aus Radardaten und ersetzen keine Vor-Ort-Messung, kein Gutachten und keine amtliche Warnung. Wie der Katalog entsteht, was Dauerstufe, Wiederkehrzeit und Starkregenindex bedeuten und wo die Aussage endet: Methodik des Starkregen-Monitors.