Starkregenrisikomanagement für Kommunen

Gefahr kennen. Risiko senken.

Starkregengefahrenkarten nach dem Leitfaden Ihres Bundeslandes zeigen, wo sich Wasser sammelt und welche Gebäude betroffen sind. Daraus entstehen Bürgerinformation und ein Maßnahmenkonzept für den baulichen Schutz Ihrer Gemeinde.

Fließgeschwindigkeit 1,6 m/sStarkregengefahrenkarteAußergewöhnliches Ereignis · Wassertiefe< 10 cm10–30 cm30–50 cm> 50 cm2D-Simulation abgeschlossenOberfläche und Kanal gekoppeltBemessungsregen KOSTRA-DWD

01/Starkregengefahrenkarten

Sehen, wo sich das Wasser sammelt

Überflutungsflächen mit Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten für Ihr ganzes Gemeindegebiet.

Wir berechnen die Gefahrenkarten nach dem Leitfaden Ihres Bundeslandes. Grundlage sind Bemessungsniederschläge nach KOSTRA-DWD für seltene, außergewöhnliche und extreme Ereignisse. Oberfläche und Kanalnetz werden gekoppelt simuliert. In Gebieten mit hohem Grundwasserstand kommt ein Grundwassermodell hinzu.

  • Wassertiefen, Fließgeschwindigkeiten und Fließwege
  • Gekoppelte Simulation von Oberfläche und Kanal
  • Ergebnisse im Webviewer für Verwaltung und Planung
RisikoanalyseBetroffene Gebäude nach UrsacheGewässer tritt über die Ufer2Wild abfließendes Wasser2Einstau in Mulden und Senken15 von 9 Gebäuden betroffenAußergewöhnliches EreignisGrundlage der Klimarisikoanalyse

02/Risikoanalyse

Wissen, was auf dem Spiel steht

Welche Gebäude, Straßen und Einrichtungen betroffen sind und warum.

Aus der Gefahrenkarte ermitteln wir das Risiko für Gebäude, Infrastruktur und Siedlungsflächen. Betroffene Gebäude werden nach Ursache unterschieden: ein Gewässer, das über die Ufer tritt, wild abfließendes Wasser oder Einstau in Mulden und Senken. So wird klar, wo der Handlungsbedarf am größten ist.

  • Betroffenheit nach Ursache eingefärbt
  • Kritische Infrastruktur und sensible Einrichtungen im Blick
  • Grundlage für die Klimarisikoanalyse nach KAnG
Starkregen-AuskunftAdresse eingeben, Gefährdung sehenHauptstraße 12RisikosteckbriefAbfluss vom Hang · bis 45 cmSchutz: Schwelle, RückstauklappeSchadensmelderNeue Meldung: Keller nassFoto und Ort übermittelt

03/Bürgerinformation

Jeder kennt sein Risiko

Bürger sehen, ob ihr Haus betroffen ist und wie sie es schützen können.

Über das Starkregen-Auskunftssystem fragen Bürger und Dritte die Gefährdung ihrer Adresse ab. Alternativ erhalten sie einen persönlichen Risikosteckbrief, eine Lösung, die sich im Datenschutz bewährt hat. Über den Schadensmelder melden Bürger Schäden und Hinweise direkt an die Gemeinde.

  • Adressabfrage im Starkregen-Auskunftssystem
  • Datenschutzkonforme Risikosteckbriefe
  • Schadensmelder für Hinweise aus der Bevölkerung
Rückhaltebecken · 6.400 m³NotwasserwegMaßnahmenkonzeptRückhaltebecken oberhalbNotwasserweg zum BachObjektschutz an 2 GebäudenMaßnahmen wirken im ModellWassertiefe im Ort bis −35 cmBetroffene Gebäude: 5 → 2

04/Maßnahmenkonzept

Schutz planen, bevor gebaut wird

Bauliche und organisatorische Maßnahmen, im Modell auf ihre Wirkung geprüft.

Auf Basis der Risikobeurteilung erarbeiten wir mit Ihnen ein Maßnahmenkonzept: Rückhaltebecken, Notwasserwege, angepasste Straßenprofile und Objektschutz. Jede Variante rechnen wir im Modell nach. So sehen Sie vor der Investition, wie stark Wassertiefen und Betroffenheit zurückgehen.

  • Rückhaltebecken, Notwasserwege und Objektschutz
  • Wirkung jeder Variante im Modell nachgewiesen
  • Priorisierung nach Risiko und Kosten
Wenn der Starkregen kommt Frühalarmsystem – Warnung der Bevölkerung und Einsatzplanung für Ihre Kommune

Für Kommunen & Landkreise

Ihr Starkregenrisikomanagement – nach dem Leitfaden Ihres Landes

Wir besprechen mit Ihnen Datenlage, Untersuchungsgebiet und Ablauf und zeigen Gefahrenkarten, Auskunftssystem und Maßnahmenplanung an Beispielen aus anderen Kommunen.