Amtliche Daten von DWD, BKG und Destatis

Starkregen, Hochwasser & Überflutung in Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist eine Mittelstadt in Mecklenburg-Vorpommern und liegt auf rund 6 m ü. NN in einer norddeutschen Küstenregion. Nächstes im Landschaftsmodell geführtes Fließgewässer: Kohlgraben, rund 1,3 km vom Ortszentrum entfernt.

Amtliche Warnlage für den Landkreis Vorpommern-Greifswald

Keine Warnung vor Starkregen, Dauerregen oder Gewitter.

Stand 00:03 Uhr, Deutscher Wetterdienst

39,5 mm

Extremregen in 1 h

100-jährliches Ereignis

25,2 mm

Starkregen in 1 h

10-jährliches Ereignis

85,8 mm

Extremregen in 24 h

100-jährliches Ereignis

54,8 mm

Dauerregen in 24 h

10-jährliches Ereignis

Statistische Bemessungswerte nach KOSTRA-DWD-2020 für das Rasterfeld Universitäts- und Hansestadt Greifswald · örtliche Unsicherheit ±24 %

Ereigniskatalog · DWD CatRaRE W3 Eta v2026.01

Dokumentierte Starkregenereignisse in Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Die Radarklimatologie des Deutschen Wetterdienstes erlaubt seit 2001 eine flächendeckende, gemeindescharfe Rekonstruktion von Starkregenereignissen. Für Universitäts- und Hansestadt Greifswald verzeichnet der Ereigniskatalog CatRaRE 1 Ereignisse mit Niederschlagsschwerpunkt im Gemeindegebiet (2009–2009); das stärkste erreichte 30,8 mm in 1 h am 8. Juli 2009 (SRI 4). Die Zuordnung gilt für die Rasterzelle des Niederschlagsmaximums – nicht für das gesamte Gemeindegebiet.

  1. 8. Juli 2009jüngstesstärkstes

    30,8 mm in 1 h

    Wiederkehrzeit ca. 26 Jahre · betroffene Fläche 12 km²

    SRI 4 · intensiver Starkregen

Quelle: DWD Open Data, CatRaRE W3 Eta v2026.01 (CC BY 4.0), radarbasiert auf RADKLIM-RW (1-km-Raster). Jedes Ereignis zählt für die Rasterzelle seines Niederschlagsmaximums – wie der Katalog entsteht und was der Starkregenindex misst.

Starkregen und Überflutung in Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Kohlgraben 1,3 km vom Ortszentrum entfernt, das Gelände fällt 21 Meter.

Flaches Gelände: Überflutungen entstehen hier vor allem durch Kanalnetz-Überstau und ausufernde Gewässer.

Ortszentrum
6 m ü. NN
Reliefenergie im 2,5-km-Umkreis
21 m
Gebäude mit Wohnraum
7.705

Pegel Greifswald-Wieck, Ostsee, 4,0 km entfernt

531 cm

00:00 Uhr · WSV Pegelonline

Kartenausschnitt Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit Gewässern Universitäts- und Hansestadt Greifswald
© GeoBasis-DE / BKG (2026), basemap.de, dl-de/by-2-0

Wo Starkregen in Universitäts- und Hansestadt Greifswald zum Problem wird.

So viel Regen ist in Universitäts- und Hansestadt Greifswald statistisch möglich

1 Stunde, alle 10 Jahre
25,2 mm
1 Stunde, alle 100 Jahre
39,5 mm
24 Stunden, alle 10 Jahre
54,8 mm
24 Stunden, alle 100 Jahre
85,8 mm
KOSTRA-DWD-2020, Rasterfeld Universitäts- und Hansestadt Greifswald, örtliche Unsicherheit ±24 %

Starkregen in Universitäts- und Hansestadt Greifswald

In und um Universitäts- und Hansestadt Greifswald können sich sommerliche Schauer und Gewitter durch die Nähe zum Meer rasch verstärken. Die KOSTRA-DWD-2020-Daten weisen für ein 100-jährliches Ereignis rund 85,8 mm Niederschlag innerhalb von 24 Stunden aus – deutlich mehr, als die Entwässerungssysteme vieler flacher Küstenorte über einen so langen Zeitraum bewältigen können.

Was „100-jährlich“ bedeutet So funktioniert das Frühalarmsystem
Kartenausschnitt Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit Gewässern Universitäts- und Hansestadt Greifswald 531 cm Pegel Greifswald-Wieck, Ostsee, 00:00 Uhr
Gewässer im Ortsbereich, hervorgehoben · © GeoBasis-DE / BKG (2026), basemap.de, dl-de/by-2-0

Hochwasser in Universitäts- und Hansestadt Greifswald

In flachen Küstenorten wie Universitäts- und Hansestadt Greifswald kann Hochwasser sowohl von der See als auch von Bächen und Kanälen im Hinterland ausgehen. Weil viele Flächen künstlich entwässert oder sogar gepumpt werden, wirkt sich jede Überlastung des Systems unmittelbar auf die Umgebung aus – ein Grund, warum Frühwarnung hier besonders wertvoll ist.

Umweltkarten Mecklenburg-Vorpommern mit Hochwassergefahrenkarten
Kartenausschnitt Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit Gewässern Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Schematisch: Wasser breitet sich bei Starkregen entlang der Gewässer aus. Keine Simulation für Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Karte © GeoBasis-DE / BKG (2026), basemap.de, dl-de/by-2-0

Überflutungsrisiko in Universitäts- und Hansestadt Greifswald

In Universitäts- und Hansestadt Greifswald sind es typischerweise Souterrainwohnungen, Tiefgaragen und tiefliegende Straßenzüge, die bei Starkregen zuerst volllaufen. Starkregengefahrenkarten zeigen für jedes Grundstück, wo sich Wasser bei seltenen und extremen Regenereignissen sammelt – eine wichtige Grundlage für Eigenvorsorge und kommunale Planung.

Die Reliefenergie im 2,5-km-Umkreis beträgt 21 m – flaches Gelände: Überflutungen entstehen hier vor allem durch Kanalnetz-Überstau und ausufernde Gewässer (BKG DGM200).

Nach Zensus 2022 umfasst Universitäts- und Hansestadt Greifswald rund 7.705 Gebäude mit Wohnraum und 35.597 Wohnungen – Substanz, die bei einer Starkregenlage gleichzeitig betroffen sein kann.

Zur Starkregengefahrenkarte Gefahrenkarte für Universitäts- und Hansestadt Greifswald ansehen

Jahresniederschlag, Mittel 1991 bis 2020

Universitäts- und Hansestadt Greifswald
599,4 mm
Deutschland
791 mm

3 → 3 Starkregentage pro Jahr, 1961–1990 gegenüber 1991–2020

DWD-Referenzwerte, 1-km-Raster

Klimatrends: Dürre, Sturm & Extremwetter

Auch im Norden verschieben sich die Extreme – Trockenperioden im Sommer auf der einen, intensivere Starkregenlagen auf der anderen Seite. Für Universitäts- und Hansestadt Greifswald liegt der 100-jährliche Stundenwert nach KOSTRA-DWD-2020 beim 1,6-Fache des 10-jährlichen: Das seltene Ereignis, auf das kaum ein Kanalnetz ausgelegt ist, überschreitet den Planungsalltag deutlich.

Zu den DWD-Referenzwerten für Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Amtliche Bemessungsdaten

Wie viel Regen ist in Universitäts- und Hansestadt Greifswald statistisch möglich?

Die Tabelle zeigt die Niederschlagshöhen (in mm) nach KOSTRA-DWD-2020, die in Universitäts- und Hansestadt Greifswald für verschiedene Dauerstufen und Wiederkehrzeiten statistisch zu erwarten sind. Ein Wert von 39,5 mm in einer Stunde (100-jährlich) entspricht 39,5 Litern pro Quadratmeter.

Alle Werte in mm Niederschlagshöhe

KOSTRA-DWD-2020 Bemessungsniederschläge für Universitäts- und Hansestadt Greifswald in mm
Daueralle 1 Jahralle 10 Jahrealle 30 Jahrealle 50 Jahrealle 100 Jahre
15 min9,617,521,924,227,4
30 min11,621,126,429,233,1
1 h13,925,231,534,839,5
2 h16,530,037,541,346,9
6 h21,539,249,054,161,4
12 h25,546,458,064,072,6
1 d30,154,868,575,785,8

Quelle: KOSTRA-DWD-2020, Deutscher Wetterdienst – abgerufen über die openko.de REST-API. Bemessungsniederschläge für das KOSTRA-Rasterfeld (5 × 5 km) im Gebiet Universitäts- und Hansestadt Greifswald; örtliche Unsicherheit ±24 % (Dauerstufe 60 min, 100-jährlich) – wie Wiederkehrzeit und Toleranz zu lesen sind.

Gefahrenkarte · Überflutungsvorsorge

Starkregengefahrenkarte Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Eine Starkregengefahrenkarte zeigt, wohin das Wasser bei einem Starkregenereignis fließt und wo es sich sammelt: simuliert aus Gelände, Bebauung und Kanalnetz für definierte Regenszenarien. Sie beantwortet damit die Frage, die die statistischen Bemessungswerte oben offenlassen – nicht wie viel Regen in Universitäts- und Hansestadt Greifswald fallen kann, sondern was er anrichtet: welche Straßen überflutet werden, wo sich Senken füllen und welche Gebäude gefährdet sind. Grundlage für die Erstellung sind die Leitfäden der Bundesländer zum kommunalen Starkregenrisikomanagement.

Ob Universitäts- und Hansestadt Greifswald eine eigene Starkregengefahrenkarte veröffentlicht hat, erfahren Sie bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Für Flusshochwasser führen die Länder eigene Hochwassergefahrenkarten (Link im Abschnitt Hochwasser).

Was eine Gefahrenkarte leistet und wo ihre Grenzen liegen, erklärt der Starkregen-Ratgeber; die Datengrundlagen dieser Seite beschreibt die Methodik.

Klimatologische Einordnung · DWD-Referenzwerte

Niederschlagsklima in Universitäts- und Hansestadt Greifswald

599,4 mm

Mittlerer Jahresniederschlag

DWD-Station Greifswald (im Ortsgebiet), 1991–2020

791 mm

Deutschlandmittel zum Vergleich

DWD, 1991–2020

3 → 3

Starkregentage pro Jahr (≥ 20 mm)

1961–1990 → 1991–2020, 1-km-Raster

Universitäts- und Hansestadt Greifswald erreicht im Mittel 599,4 mm Jahresniederschlag (DWD-Station Greifswald (im Ortsgebiet), 1991–2020) und liegt damit deutlich unter dem Deutschlandmittel von 791 mm. Für das örtliche Starkregenrisiko ist die Jahressumme allerdings nur bedingt aussagekräftig: Maßgeblich sind kurze konvektive Ereignisse, die ein Vielfaches mittlerer Tagessummen erreichen können – in Universitäts- und Hansestadt Greifswald zuletzt dokumentiert am 8. Juli 2009 mit 30,8 mm in 1 h. Die Zahl der Starkregentage (Tagesniederschlag ≥ 20 mm) liegt in beiden Referenzperioden bei im Mittel 3 Tagen pro Jahr. Für die Bemessung maßgeblich bleiben die KOSTRA-Kennwerte oben.

Für Kommunen · Mecklenburg-Vorpommern

Was Universitäts- und Hansestadt Greifswald als Kommune leisten muss

Auch in Mecklenburg-Vorpommern ist Starkregenvorsorge kommunale Pflicht – Gefährdungsanalyse, bauliche Vorsorge und Warnung sind eigene Bausteine. Vorsorge braucht Jahre, eine Warnung braucht Minuten: Den dritten Schritt kann Universitäts- und Hansestadt Greifswald zuerst gehen. Rechtsrahmen, Handlungspfad und Förderung.

Für Betriebe · Standortwarnung

Für Unternehmen in Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Minuten Vorlauf entscheiden, ob Fahrzeuge, Ware und Anlagen rechtzeitig gesichert sind. Das Flutwarnsystem warnt den einzelnen Standort statt der ganzen Warnregion.

Häufige Fragen

Starkregen & Hochwasser in Universitäts- und Hansestadt Greifswald – FAQ

Wie oft kommt es in Universitäts- und Hansestadt Greifswald zu Starkregen?+

Wie in weiten Teilen Deutschlands kann es auch in Universitäts- und Hansestadt Greifswald zu Starkregen kommen. Nach KOSTRA-DWD-2020 sind bei einem statistisch alle 100 Jahre zu erwartenden Ereignis rund 39,5 mm Niederschlag in einer Stunde möglich – Werte, die je nach Region und Topographie unterschiedlich stark zu urbanen Überflutungen führen können. Mehr dazu im Ratgeber: Was heißt „100-jährliches Ereignis“?

Wie viel Regen fällt in Universitäts- und Hansestadt Greifswald bei einem 100-jährlichen Starkregen?+

Nach KOSTRA-DWD-2020 (Deutscher Wetterdienst) fallen in Universitäts- und Hansestadt Greifswald bei einem statistisch alle 100 Jahre zu erwartenden Starkregen rund 39,5 mm Niederschlag in einer Stunde und rund 85,8 mm innerhalb von 24 Stunden. Schon ein 10-jährliches Ereignis bringt etwa 25,2 mm in einer Stunde – mehr, als die meisten Kanalnetze ableiten können. Mehr dazu im Ratgeber: Starkregen-Warnstufen des DWD verstehen

Ist Universitäts- und Hansestadt Greifswald hochwassergefährdet?+

Ob Universitäts- und Hansestadt Greifswald konkret hochwassergefährdet ist, hängt von der Lage zu Bächen, Flüssen und tief liegenden Bereichen ab. Wir empfehlen, die amtlichen Hochwassergefahrenkarten des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu prüfen. Unabhängig davon besteht überall in Deutschland ein Risiko durch Starkregen-Überflutungen fernab von Gewässern. Mehr dazu im Ratgeber: Starkregen vs. Hochwasser: der Unterschied

Wie kann ich mich in Universitäts- und Hansestadt Greifswald vor Überflutung schützen?+

Informieren Sie sich über die Starkregen-Gefahrenkarten für Ihr Grundstück, sichern Sie Kellerfenster, Rückstauklappen und tiefliegende Zugänge – und sorgen Sie dafür, dass Warnungen Sie rechtzeitig erreichen. Privatpersonen nutzen dafür die kostenlose Starkregen-App mit ortsbezogenen Frühwarnungen für Universitäts- und Hansestadt Greifswald und Umgebung. Kommunen, Landkreise und Unternehmen können ein Erstgespräch zum Flutwarnsystem anfragen. Mehr dazu im Ratgeber: Haus vor Starkregen schützen: bauliche Vorsorge

Wann gab es zuletzt Starkregen in Universitäts- und Hansestadt Greifswald?+

Der Ereigniskatalog CatRaRE des Deutschen Wetterdienstes verzeichnet das jüngste Starkregenereignis mit Niederschlagsschwerpunkt in Universitäts- und Hansestadt Greifswald am 8. Juli 2009 (30,8 mm in 1 h, intensiver Starkregen). Insgesamt sind seit 2009 1 Ereignisse mit Schwerpunkt im Gemeindegebiet dokumentiert; das stärkste erreichte 30,8 mm in 1 h am 8. Juli 2009 (SRI 4).

Wie kann Universitäts- und Hansestadt Greifswald ein Frühwarnsystem einführen?+

Kommunen, Landkreise und Unternehmen können das Flutwarnsystem in einem unverbindlichen Erstgespräch kennenlernen. Wir besprechen Anbindung, Kosten und mögliche Fördermöglichkeiten für Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

Ratgeber · Vorsorge, Versicherung & Verhalten

Starkregen-Wissen zum Nachlesen

Flutwarnsystem für Universitäts- und Hansestadt Greifswald

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